Zweites Kapitel


   

RESFO

Entstehungsgeschichte – Verfahren – Holoenergetisches Organigramm

 

In diesem zweiten Kapitel werden wir entdecken, WARUM (die Entstehungsgeschichte) und WIE (die verwendeten Verfahren) das Holoenergetische Organigramm sich uns entdeckt hat, um letztendlich zur notwendigen Stringenz zu kommen, die dem Anwendungsprotokoll der RESFO zugrundeliegt.
In der Tat gewährleistet allein diese Stringenz, also jenes essentielle Element, das eine Hermeneutik ohne Hermetismen kennzeichnet, die Erforschung und die Wirkung der Zellreflexologie im Hinblick auf die Gesamtheit des menschlichen Wesens, und deshalb ist es angebracht, die strenge Kontrolle der RESFO-Praktiker zu betonen, um den Wert ihres Tuns und ihrer Ergebnisse zu. bestätigen.

A./ Entstehungsgeschichte 

Nach meinem Medizinstudium habe ich mich auf den Gebieten der Anästhesie und der Intensivmedizin spezialisiert. In all den Jahren meiner Facharztausbildung habe ich gelernt, mit Patienten umzugehen, die oft gar nicht mehr in der Lage waren, ihr Leiden zum Ausdruck zu bringen, die es aber trotzdem am Leben zu erhalten galt in der Erwartung, dass ihre eigenen existenzerhaltenden Funktionen wieder in Gang kämen. Schon zu dieser Zeit wurde ich mit den beiden Elementen der Dualität „Existenz – Leben“ konfrontiert (ein Thema, das im dritten Kapitel, dem Anhang ausgeführt wird), deren Unterschied ich nicht verkennen konnte, selbst wenn ich diesen Unterschied damals noch nicht so klar ausdrücken konnte wie heute. Diese Zeit mit einer ganz besonderen Tätigkeit hat mich auch gelehrt, mich nicht darauf zu verlassen, was die Kranken mit ihrem psychischen Mental, d.h. mit ihrem Bewusstsein  wahrnahmen und äußerten, um darauf meine Diagnose und therapeutischen Entscheidungen zu stützen, sondern auf die Beobachtung und die rein experimentelle Analyse, die ich aus meinem Wissen und meiner Erfahrung ableiten konnte, wobei eine kritische Grundhaltung meiner Ausbildung gegenüber wach blieb. Zudem kam ich gezwungenermaßen und gegen meinen Willen ständig mit dem Tod und der Existenz in Berührung.
All das hat mich vielleicht dafür sensibilisiert, zwischen Existenz und Leben genau zu unterscheiden, mich nicht auf die mentale Wahrnehmung der Zellfunktionen zu stützen und die Verbindung zu entdecken, die den Tod mit dem Leben verbindet und die der Grund dafür ist, dass das eine nicht ohne das andere sein kann. Lauter Dinge, die man mir nie beigebracht hatte.
Ich hatte dann das Glück, mich meinem Chef zu widersetzen, der versuchte, mein berufliches Leben zu bestimmen, indem er mich mit der Verleihung des Diploms erpresste: entweder akzeptierte ich die vom ihm vorgeschlagene Tätigkeit, die mich ein Jahr lang von meiner Familie getrennt hätte, und ich hätte das Diplom bekommen oder ich lehnte sie ab und würde kein Diplom verliehen bekommen. Ich habe es seiner Haltung zu verdanken, dass ich diese Spezialisierung aufgab und mich dann als Arzt für Allgemeinmedizin in einem Kurort niederließ. Neben meinen Patienten in der Allgemeinmedizin hatte ich jedes Jahr mit mehr als tausend Patienten zu tun, die zu einer dreiwöchigen Kur in den Ort kamen. Der Umstand, dass ich diese Menschen regelmäßig jedes Jahr sehen konnte, hat mir ermöglicht, das Ergebnis jener Therapien näher zu untersuchen, der sie sich während dieser Zeit unterzogen hatten. Da diese Patienten chronische Erkrankungen aufwiesen, die die Schulmedizin allerhöchstens eindämmen konnte, waren die meisten von ihnen auf der Suche nach einem Wunder und sie probierten alles aus, was es gab, um eine gute Gesundheit wiederzuerlangen. Auf diese Weise konnte ich die Wirkung von zahlreichen Techniken aus dem Bereich der Alternativmedizin kennenlernen und meine Neugier hat mich dazu veranlasst, sie bei den besten Vertretern der jeweiligen Spezialisierung zu erlernen und sie dann sogar selbst in privaten Ausbildungseinrichtungen und an der Medizinischen Fakultät der Universität Paris-Nord zu unterrichten. Die Tatsache, dass ich diese Spezialisierungen unterrichten musste, hat mich dazu gezwungen, sie in allen Einzelheiten zu studieren und Methodologien aufzustellen, um ihre jeweiligen Wirkungsweisen und das Warum der erzielten Ergebnisse herauszufinden, worüber viele ihrer Anwender und Ausbilder selbst heute noch nicht auch nur im Geringsten Bescheid wissen.
Auf diesem Weg hatte ich das Glück, zwei Menschen kennenzulernen. Da ist zunächst Professor Paul Nogier, der Vater der Aurikulartherapie und der Aurikularmedizin, der mir bald den Lehrauftrag seiner Schule in Paris und im Ausland (Deutschland, Kanada, Italien) übertrug, was mir dann wiederum die Gelegenheit zu Lehraufträgen an einigen privaten Ausbildungseinrichtungen in den USA und in Belgien eröffnete. Die zweite Person arbeitete ebenfalls in der Gruppe von Paul Nogier und zwar in der Forschung, insbesondere in der Onkologie. Er stand wiederum in Verbindung mit Professor Henri Pujol, dem bekannten Krebsspezialisten aus Montpellier (Frankreich), der dann später Präsident der Ligue Nationale contre le Cancer (Krebsforschungszentrum) und Direktor des Pôle Européen war. Diese zweite Person, der Arzt André Secondy, war für mich mehr als ein Bruder, ein anderes Ich, und dank dieser Symbiose, die zwischen uns beiden mehr als 15 Jahre lang angedauert hat und von ununterbrochener Arbeit bis zu seinem Unfalltod im Juli 1988 erfüllt war, ist die Entdeckung des Holoenergetischen Organigramms möglich gewesen.
Während unserer ganzen Studienzeit der Medizin hatten wir gelernt, Krankheiten, d.h. Störungen des spontanen Funktionierens der Organe, ja sogar der Zellen, aus denen diese Organe bestehen, zu heilen. Wie so viele Ärzte waren wir der Meinung, dass die Schulmedizin ihre Grenzen hatte und dass man in der Medizin des Orients und des Fernen Ostens Alternativen suchen musste. Das haben wir auch gemacht, ohne jedoch die so sehr ersehnte Alternative zu entdecken. Deshalb haben wir versucht, diese Alternative bei den westlichen Techniken zu finden: Homöopathie, Osteopathie, Aurikulartherapie und Aurikular¬medizin. Ich denke, dass der Weg, den vorher jeder von uns beiden für sich gegangen war, bevor wir uns in Lyon bei Paul Nogier trafen, wo wir große Verantwortung in seiner Gruppe für Forschung und Lehre übernommen haben, dazu beigetragen hat, unsere Existenzen zusammenzuschweißen.
Bei unserer gemeinsamen Arbeit haben wir die Schwachpunkte der untersuchten Techniken herausgefunden und sind uns der Tatsache bewusst geworden, dass jegliche Wirkung, die diese Techniken haben konnten, nur oberflächliche Symptome betrafen, die auf eine tiefer liegende Störung, eine unbekannte Ursache zurückgingen. Dabei wurde uns ferner bewusst, dass solange diese Ursache Bestand hatte, das Ausschalten der Symptome nur dazu führte, dass mit jedem Mal andere Symptome mit noch größerer Behinderung auf den Plan traten, die langfristig zur Entstehung von neuen Krankheiten führten.
Eine einfache Überlegung führte zu der Erkenntnis, dass es angesichts der Verschiedenheit der menschlichen Existenzformen ganz normal war, dass bei jedem Menschen Symptome an seinen jeweiligen Schwachpunkten auftraten, die von Mensch zu Mensch verschieden waren, selbst wenn die tiefere Ursache, von der diese Symptome herrührten, eine allen gemeinsame Ursache war. Ausgehend von dieser Vorstellung genügte es, eine allen Menschen gemeinsame Referenz zu entdecken, um die Disharmonie aufzuzeigen, die jedes Individuum im Hinblick auf diese Referenz offenbarte, um dann auf der Ebene dieser tieferen Ursache, die für die vielen festgestellten Symptome ausschlaggebend war, tätig zu werden.

1./ Gibt es ein für alle Menschen gemeinsames Referenzsystem? 

Wir haben ein solches Referenzsystem auf zahlreichen Gebieten gesucht:
In der Medizin gibt es keine konstanten Referenzgrößen, die für alle Versuchspersonen unabhängig von Geschlecht, Alter und Rasse gültig wären. Die biologischen, radiologischen, anatomischen usw. Konstanten unterscheiden sich, je nachdem ob man ein Kind oder einen Erwachsenen, einen Mann oder eine Frau, einen Weißen oder einen Farbigen, sei er schwarz, rot oder gelb, untersucht.

In der Homöopathie hängt die Wahl des homöopathischen Mittels von den vorliegenden Symptomen ab, ja sogar vom „Terrain“, das jedem Individuum eigen ist, d.h., dass es sich von Mensch zu Mensch unterscheidet.

In der Akupunktur gibt es im Großen und Ganzen zwei Arten von Akupunktur: 

  • Die symptomatische Akupunktur, bei der man die zu behandelnden Punkte in Abhängigkeit von den Symptomen auswählt, die wiederum von Mensch zu Mensch verschieden sind. Diese Art der Akupunktur kann unsere Erwartung nicht erfüllen.
  • Die chinesische Akupunktur, bei der in nüchternem Zustand der chinesische Puls gemessen und der Energiefluss reguliert wird. Die Merkmale des chinesischen Pulses sind je nach Jahreszeit verschieden und das Individuum soll veranlasst werden, sich ihnen anzupassen. Damit besteht kein Bezug zu eine über das ganze Jahr hinweg konstanten Referenzgröße. Zudem müssen die Annahmen, die dieser Praxis zugrunde liegen, wie Postulate akzeptiert werden. Es handelt sich also noch dazu um eine hermetische „Wissenschaft“.

Zu den Techniken, die auf der Ebene des psychisch Mentalen wirken, wie bestimmte Praktiken des Yoga, der Entspannung, der Psychotherapie, bestimmte Meditationsformen usw., ist zu sagen, dass sie lediglich versuchen, eine Wirkung dadurch zu erzielen, indem sie das Individuum in einen Zustand der Entspannung und des Gefühls des Wohlseins versetzen wollen, die man genauso mit bestimmten Drogen erlangen kann. Diese Behauptung hat sich dann später während der Arbeit mit der RESFO bestätigt, da es hier einfach ist, die Wirkung dieser Techniken zu messen, deren Ergebnis nämlich darin besteht, das menschliche Wesen von der Realität seines gegenwärtigen Augenblicks abzukoppeln, also genau das Gegenteil dessen, was wir mit der Wirkung der RESFO erzielen. Ein alter Text erzählt in diesem Zusammenhang von einem großen Meister im Kreise seiner Schüler. Er sagt zu einem von ihnen, bevor er seine Meditation beginnt: „Ich habe Durst.“ Noch bevor der Schüler mit einem Glas Wasser zurückkommt, ist der Meister jedoch schon in seiner Meditation versunken. Als der Meister nach vielen Stunden aus seiner Meditation wieder aufwacht, sind seine ersten Worte: „Ich habe Durst.“
Diese Techniken können auch dazu führen, dass der Mensch eine Konfliktsituation dadurch löst, indem er dazu gebracht wird, sie entweder zu akzeptieren oder zurückzuweisen. Aber diese Entscheidung erfolgt in Abhängigkeit von einer künstlichen Bewusstwerdung, die durch die Vorstellungswelt ausgelöst wird, die wiederum durch die verwendete Technik erzeugt und indirekt erzwungen wird, und nicht in Bezug auf die wirklichen spontanen Reaktionsmöglich¬keiten seines gegenwärtigen Augenblicks.

Die Aurikulatherapie ist eine gänzlich symptomatische Technik und kann deshalb auch keine Antwort auf unsere Suche geben. 

Die Aurikularmedizin verwendet zwar externe Stimulatoren, um zu behandelnde Reflexpunkte zum Vorschein zu bringen, aber diese Stimulatoren werden durch den Praktiker bewusst in Abhängigkeit vom Ergebnis ausgewählt, das er erzielen will, d.h. dem Verschwinden der Symptome. 
Dank der Aurikularmedizin ist es jedoch in der Zusammenarbeit mit André Secondy gelungen, gemeinsam ein Verfahren kennen zu lernen, um ein Messverfahren zu entwickeln, das die Entdeckung des Holoenergetischen Organigramms ermöglicht hat.

Die Tatsache, dass es kein allen menschlichen Wesen gemeinsames Referenzsystem gab, hat uns dazu veranlasst, ein solches zu suchen und zu erforschen.

2./ Erforschung eines allen Menschen gemeinsamen Referenzsystems

Unsere Überlegungen waren recht einfach.
Alle Menschen sind menschliche Wesen, sie unterscheiden sich voneinander, obwohl sie alle von einem ersten menschlichen Wesen abstammen.
Das ist in etwa so wie bei all den Zellen, aus denen wir bestehen und die sich alle voneinander unterscheiden. So unterscheiden sich z.B. die Muskelzellen von den Zellen der Nerven oder der Hormone, dabei stammen sie alle von ein und derselben ersten Zelle ab, die aus einem Spermium und einer Eizelle der Eltern entstanden ist.
Es muss also ein für alle menschlichen Wesen gemeinsames Referenzsystem (ab hier Referenz genannt) geben, so wie es eine für alle Zellen gemeinsame Referenz gibt. Die Erforschung dieser Referenz ist deshalb möglich.

Worauf kann man zurückgreifen, um diese Referenz zu entdecken?
Wir wissen, wie sich ein menschliches Wesen entwickelt und warum diese Entwicklung so möglich ist.
Am Anfang steht eine Zelle, die aus zwei Halbzellen (Spermium und Eizelle) in einer in sich geschlossenen Welt gebildet wird, nämlich im Uterus einer schwangeren Frau.
In dieser Zelle ist das Wissen vorhanden, um den Ablauf aller Vorgänge zu gewährleisten, die für die Entwicklung eines menschlichen Wesens innerhalb von neun Monaten notwendig sind.
Dieses Wissen stützt sich auf in den Genen der Zelle gespeicherte Informationen. Diese Gene sind über eine ganze Kette von Vererbungsprozessen hinweg weitergegeben worden und reichen zurück bis zum ersten Menschen und noch weiter bis zu allem, was vor ihm war, bis hin zu den ersten Augenblicken der Entstehung des Universums (s. die Erläuterungen zum Genom im 3. Kapitel, dem Anhang).
Damit eine Information gespeichert werden kann, muss sie jedoch bis zum Speicherort transportiert werden. Ein Transportvektor ist aber niemals neutral. Er ist an die transportierte Information gebunden und modifiziert diese. Deshalb ist es wichtig, dass der Transportvektor vom Beginn des Universums an bis zur Entstehung des Menschen derselbe ist, damit die Informationen nicht modifiziert werden, die sukzessive den verschiedenen Elementen in der ganzen Kette von Vererbungsprozessen übermittelt werden. Ferner müssen wir eben diesen Vektor auch für unsere Experimente verwenden, um nicht einen Parameter einzuführen, der falsche Informationen liefern könnte. Und einen solchen Vektor gibt es, nämlich das Photon, wofür die Physik wiederum den Beweis liefert.
Es stellt sich jedoch die Frage, ob die Zelle bzw. der Zellkern groß genug ist, um die Speicherung der aufeinanderfolgenden Informationen, die in den verschiedenen Elementen, die im Universum im Laufe seiner Evolution in Erscheinung getreten sind, aufzunehmen, und sei es nur bis zur Geburt des ersten Menschen?
Auch hier gibt die Physik eine klare Antwort. Eine solche Speicherungsart gibt es sehr wohl, nämlich die holographische Speicherung. Dazu bedarf es einer Lichtquelle, die einerseits die Information aufnimmt und diese auf das Speichermedium reflektiert und andererseits dieses Medium gleichzeitig direkt stimuliert. Die Wiedergabe dieser Aufnahme ist nur mit einer Lichtquelle möglich, die dieselben Eigenschaften hat wie diejenige, die die Aufnahme ermöglicht hat. Auch in diesem Falle entspricht der Photonenstrahl, der sich seit Anbeginn der Zeiten nicht verändert hat, den für unsere experimentelle Arbeit notwendigen und ausreichenden Bedingungen. Ein letztes Merkmal einer solchen Aufnahme besteht darin, dass die Aufnahme in einem Punkt erfolgt und nicht auf einer Fläche und dass sie beliebig oft zerteilt werden kann, ohne auch nur den geringsten Teil des Speicherinhalts zu verlieren. Das ist von Bedeutung, da die Teilung und die Vermehrung der Zellen die Grundlage für die Entwicklung des menschlichen Wesens ist, das wir erforschen wollen.
Die Notwendigkeit, das Photon als Informationsvektor zu verwenden, führt uns ganz natürlich dazu, als Untersuchungsmittel Farbgelatine zu verwenden. Dabei ist es jedoch notwendig, dass die Zellen mit diesen Photonen in eine Resonanzreaktion treten, und zwar konkret mit den elektrischen, magnetischen und gravitationellen Vektoren (bzw. um physikalisch präziser zu sein, mit den Ausbreitungswellen). Dies wird in der Medizin durch die Magnetresonanz¬tomographie eindeutig gezeigt.
Mit der Farbgelatine als Untersuchungsmittel und dem physikalischen Phänomen der Schwingungsresonanz, die eine Befragung möglich macht, musste nur noch ein Indikator gefunden werden, der diese Resonanz auch nachweisbar machte, wenn sie eintrat. Das erwies sich als einfach dank des Pulsschlages in der Arterienwand, der im Falle einer Resonanz seine Amplitude verändert, was wiederum leicht wahrgenommen werden kann. Damit hatten wir unseren Messparameter. Um die Ergebnisse der durchzuführenden Messungen zu entschlüsseln, brauchten wir einen Ort, wo die Ergebnisse ausgelesen werden konnten (Messstelle). Die Aurikularmedizin, die André Secondy und ich zusammen ausübten, lieferte uns diese Messstelle, nämlich die Ohrmuschel, die als wahrhaftiges Hologramm des menschlichen Wesens ermöglicht, die Gesamtheit des Wesens in ihren  Antworten zu wahren.

B./ Die verwendeten Verfahren

1./ Messstelle: die Ohrmuschel

Reflexologisch gesehen zeigen die Aurikulotherapie und v.a. die Aurikularmedizin, dass die Ohrmuschel ein richtiges Hologramm des menschlichen Körpers darstellt. In der Tat stammen alle Elemente, aus denen der Mensch aufgebaut ist, von drei Keimblättern ab, die aus der ersten Zelle hervorgehen, die sich geteilt, vermehrt und spezialisiert hat. Diese Gewebe oder Keimblätter heißen:

  • Mesoderm, aus dem sich folgende Strukturen bilden: Skelett, Muskeln, Bauchfell, Brustfell usw.
  • Endoderm, aus dem sich folgende Strukturen bilden: Epithel des Verdauungstraktes und seiner Lymphdrüsen, Epithel der Atmungsorgane usw.
  • Ektoderm, aus dem sich folgende Strukturen bilden: zentrales Nervensystem, peripheres Nervensystem, Sinnesorgane, Brustdrüsen, Zähne, Haut.

Der Mensch besteht also aus diesen drei Gewebetypen.
Es handelt sich hier um eine weitere Dreiteiligkeit. Sie ist die Folge der Anweisung, die in der Programmierung von allem, was im Universum entsteht, enthalten ist (s. 1. Kapitel). Es wird weitere geben, auf die aber nicht jedes Mal hingewiesen wird.

Auf der Ohrmuschel konnten drei Reflexzonen isoliert werden, die die ganze Oberfläche der Ohrmuschel bedecken. Auf jeder dieser Reflexzonen projiziert sich eines dieser drei Gewebe, so dass die Reflexprojektion dieser drei Gewebe die gesamte Oberfläche bedeckt.
Die Funktion aller Bestandteile des menschlichen Wesens erfolgt immer nach einem unveränderlichen Schema, dem Metabolismus. Darunter versteht man die molekularen und energetischen Umwandlungen, die ununterbrochen in der Zelle oder im lebenden Organismus ablaufen. Dabei handelt es sich um einen wohlgeordneten Vorgang, in dem sich Prozesse des Abbaus (Katabolismus) und der organischen Synthese (Anabolismus) vollziehen. Es ist also normal, dass die Reflexprojektionen dieser beiden gegensätzlichen Vorgänge, Abbau und Aufbau, sich unterscheiden und dass es eine intermediäre Reflexprojektion gibt, die den Übergang von einem in den anderen Vorgang symbolisiert, und zwar in beide Richtungen. Die Aurikularmedizin, die von Prof. Paul Nogier entwickelt worden ist, liefert die Bilder der Reflexprojektionen der anabolischen und der katabolischen Phase. André Secondy und ich haben am Nachweis der Darstellung einer der beiden intermediären Phasen mitgewirkt, wobei diese beiden intermediären Phasen in ihrer physischen Expression identisch waren.
Es ist bemerkenswert, dass diese drei Reflexzonen, die jedem der drei Gewebe entsprechen, sich auf jede der drei funktionalen Repräsentationen (anabolisch, katabolisch und intermediär metabolisch) in unterschiedlichen Lagen projizieren, ohne sich jedoch je zu überlappen.
Auf diese Weise exprimiert jede Reflexzone die drei Gewebe und damit enthält jeder Punkt der Ohrmuschel die Informationen der drei Gewebe, d.h. aller Elemente, die den Menschen ausmachen. Genau damit haben wir die Definition des holographischen Punktes. Damit können wir nämlich sagen, dass die Ohrmuschel, da sie alle holographischen Punkte der Gesamtheit aller Elemente, die den Menschen ausmachen, enthält, ein Hologramm des ganzen menschlichen Körpers ist, also eine perfekte räumlich reflektorische Entsprechung auf funktional metabolischer Ebene.

Auf embryologischer Ebene erscheint die Anlage des Ohres am Kopfende des Embryos etwa am 40. Tag des intrauterinen Lebens. Sie beginnt mit sechs kleinen Höckern, die auf den beiden Rändern der ersten Schlundfurche angeordnet sind. Drei Höcker sind auf dem ersten Branchialbogen, der durch einen motorischen Nerv innerviert wird, die drei anderen Bläschen sind auf dem zweiten Branchialbogen, der durch einen sensorischen Nerv innerviert wird. Das bedeutet, dass auf der Ebene der sensomotorischen Dualität die Anlage des Ohres in Beziehung stehen kann mit einer Globalität, was die Neurophysiologie später bestätigen wird.
Es ist interessant festzustellen, wie wir später noch sehen werden, dass das Holoenergetische Organigramm sechs energetische Ebenen besitzt. Wir finden hier auf struktureller Ebene eine weitere perfekte räumliche Entsprechung wieder.
Nach zahlreichen Umformungen ist im 4. Monat des intrauterinen Lebens die Ohrmuschel des Fötus mit dem identisch, was wir gegenwärtig haben.
Wir haben eben gesehen, dass die Ohrmuschel eine holographische Darstellung des menschlichen Körpers ist. Der schwangere Uterus, in dem er sich entwickelt, ist ein Universum und dieses Universum hat eine Lebensdauer von 8 bis 9 Monaten. Das bedeutet wiederum, dass zur Hälfte der Lebenszeit des noch ungeborenen Fötus, also um den vierten Monat herum, dass auf diesem Fötus das Hologramm des menschlichen Körpers vorhanden ist. Der Mensch erscheint also gleichsam in bildlicher Form zur Hälfte der Lebenszeit dieses Universums.
Wir befinden uns zurzeit in einem Sonnenuniversum, das in einem galaktischen Universum enthalten ist, das vor rund 15 Milliarden Jahren begonnen hat. Die Sonne existiert seit ungefähr 5 Milliarden Jahren. Seit ihrer Geburt hat sie ungefähr die Hälfte ihres Wasserstoffs verbraucht, indem sie ihn durch Kernfusion in Helium umgewandelt hat. Sie wird den Rest ihres Wasserstoffs in weiteren mindestens 5 Milliarden Jahren verbrennen und dabei ihre Leuchtkraft allmählich verdoppeln. Schlussendlich wird ihr der Wasserstoff ausgehen und das wird dann das Ende des Sonnenuniversums bedeuten. Alles, was dieses System enthalten hat, wird dann im galaktischen Universum verschwinden.
Nun ist der Mensch aber erst vor einigen Millionen Jahren im Sonnenuniversum entstanden, d.h. gestern. Die Entstehung des Menschen in diesem Sonnenuniversum erfolgt also auch zur Hälfte der Lebenszeit dieses Universums. Es besteht also eine zeitliche Übereinstimmung zwischen der Ohrmuschel, sprich dem Abbild des Menschen, und dem Menschen selbst, die beide zur Hälfte der Lebenszeit des sie enthaltenden Universums entstehen.
Man kann die Ohrmuschel deshalb als Hologramm unseres ganzen Körpers betrachten und zwar sowohl auf materieller Ebene (funktionale und strukturell-räumliche Entsprechung) als auch auf immaterieller Ebene (zeitliche Entsprechung), wie wir eben gesehen haben.

Auf der Ebene der Innervation und der Neurophysiologie ist die Ohrmuschel sehr stark innerviert durch die drei ersten Nervenwurzeln des Plexus cervicalis superficialis, aber auch durch eine große Anzahl von Schädelnerven. Von den zwölf Paar Schädelnerven des Menschen kommen fünf Paar in der Ohrmuschel an.
Dank der Neurophysiologie wissen wir, dass über die Zellkerne der Hirnnerven die Ohrmuschel mit einer Hirnsubstanz mit der Bezeichnung „retikulares System“ (Formatio reticularis) in Verbindung steht. Dieses retikulare System ist eine nicht differenzierte Substanz, d.h. dass sie sich nicht spezialisiert hat und deshalb die Eigenschaften der ersten Zelle besitzt.
Dieses retikulare System ist mit allem in Verbindung, was motorische Funktionen hat, d.h. mit dem gesamten zentralen Nervensystem, dem Hypothalamus, dem Zwischenhirn, dem Kleinhirn, dem gesamten peripheren Nervensystem und dem Rückenmark. Auf diese Weise können über dieses System Informationen, die auf der Ohrmuschel angeregt werden, an alle differenzierten motorischen Zellen des Körpers gesendet werden.
Wir wissen auch, dass die Ohrmuschel durch ihre starke Innervation mit einem Element des zentralen Nervensystems, dem sog. Nucleus tractus solitarius verbunden ist. Dieser Hirnnervenkern empfängt Afferenzen von der Großhirnrinde sowie von den Eingeweiden und er ist auch mit allen Bahnen der Tiefensensibilität verbunden. Das bedeutet, dass sich die gesamte Sensibilität des Körpers auf die Ohrmuschel projizieren kann.
All das rechtfertigt die Rolle der Ohrmuschel als Reflexzone im Hinblick auf die Globalität des menschlichen Körpers.
Es gibt allerdings auch noch andere Reflexzonen auf dem Körper: die Haut, die Akupunkturmeridiane, die Reflextherapien auf der Hand und auf den Füßen, aber diese Zonen besitzen nicht die notwendigen Eigenschaften, um ein Hologramm des ganzen Körpers zu liefern. Wenn man mit diesen Reflexzonen arbeitet, dann kann man zwar Wirkungen erzielen, aber sie werden nur von punktueller Natur sein, sich lediglich auf ein bestimmtes Element des Individuums beziehen, aber nie auf seine Globalität, und dabei besteht zusätzlich die Gefahr, diese Globalität aus dem Gleichgewicht zu bringen.

2./ Der Messparameter: die Schwingungs¬resonanz als Indikator

a./ Die Schwingungsresonanz:

Die Quantenphysik hat gezeigt, dass allem, was existiert, allem was lebt, schwingenden Oszillationen zugrundeliegen, wie die Bewegungen eines Pendels, das um seinen neutralen Punkt schwingt. Die Aufnahmen, die man von einem Menschen machen kann, sei es das Elektrokardiogramm, das Elektroenzephalo¬gramm, das Elektromyogramm usw., beweisen dies in aller Deutlichkeit.
Jede übertragbare Information exprimiert sich ebenso in Form einer Schwingung. 
Es liegt eine Schwingungsresonanz vor, sobald zwei schwingende Systeme miteinander agieren bzw. in Interferenz treten. Das Ergebnis der Resonanz hängt vom Schwingungszustand der beiden Systeme ab.
Wenn die beiden Systeme phasengleich sind, d.h. wenn sie ihre Schwingungsbewegung in dieselbe Richtung beginnen, dann besteht das Ergebnis der Resonanz in einer Erhöhung der Amplitude des Schwingungszustandes des Systems, das die Information empfängt.
Wenn die beiden Systeme phasenverschieden sind, d.h. wenn sie ihre Schwingungsbewegung in gegengesetzter Richtung beginnen, dann besteht das Ergebnis der Resonanz in einer Verringerung der Amplitude des Schwingungszustandes des Systems, das die Information empfängt.
Die von uns verwendeten Informationen werden immer von ein und demselben Vektor übermittelt, dem Photon. Genau dieses Photon informiert uns auch auf zellulärer Ebene über den Zustand unserer Umwelt. Jede Resonanz zwischen der verwendeten Information und den Zellen führt zu einer Erhöhung der Amplitude des Indikators des körperlichen Schwingungszustandes, denn die beiden Systeme müssen ein und denselben Ursprung haben, also phasengleich funktionieren, um ihren harmonischen Zustand anzuzeigen. Im Hinblick auf den grundlegenden Schwingungszustand, der die Existenz eines Wesens bezeugt, ist die Erhöhung der von uns erzeugten Amplitude jedoch sehr schwach. Man muss deshalb einen Schwingungsindikator verwenden, der in der Lage ist, das Ergebnis der Resonanz maximal zu erhöhen.

b./ Die Wahl des Indikators der Schwingungs¬resonanz: 

Wir haben in unserem Körper einen ganz besonderen Resonator, nämlich unser Gefäßsystem. Obendrein stammt es vom Mesoderm ab, also dem ersten Element, das in utero als Plazenta gebildet wird, um die Entwicklung des Fötus zu ermöglichen. Wenn man alle Gefäße unseres Körpers aneinanderreiht, dann erhält man eine Antenne mit phänomenalen Ausmaßen, denn sie kann dreimal die Erde umspannen.
Der Indikator für den Schwingungszustand des Systems, das die Information empfängt, muss also im Bereich des arteriellen Gefäßsystems liegen, wo man ein Pulsieren, also einen Schwingungszustand wahrnehmen kann.

Welche Arterien kommen in Frage?

Im menschlichen Körper gibt es zwei Arten von Arterien:

  • Die kapillaren Durchblutungsarterien:

Wie ihr Name schon sagt, sind sie für die Durchblutung unserer Gewebe zuständig. Es handelt sich um sehr feine vasomotorische Arterien, d.h. dass sie sich zusammenziehen und erweitern können, um den Blutfluss entweder zu verhindern oder zu erleichtern. Das Zusammenziehen und die Erweiterung hängen vom neurovegetativen System ab, das die automatischen Reflexe steuert, die wiederum auf äußere Stressfaktoren reagieren. Wenn es also kalt ist, dann wirkt die Kälte wie ein Stressfaktor und löst eine Gefäßverengung des gesamten peripheren Gefäßsystems aus. Das ganze System zieht sich dann zusammen und in seinem Inneren verbleibt dann nur noch sehr wenig Blut, wogegen die innere Körperwärme erhalten bleibt. Wenn es dagegen sehr heiß ist, dann löst die Hitze eine Gefäßerweiterung in diesem System aus, man schwitzt dann und leitet dadurch Hitze ab und kühlt so den Körper herunter.

Auf dieses je nach individueller Temperatur vasomotorisch variable System der kapillaren Durchblutung kann man also nicht zurückgreifen, um eine bei allen Wesen gleichermaßen vorhandene Eigenschaft zu bestimmen, die von den Umständen  unabhängig ist, in denen sich diese Wesen gerade befinden.

  • Die großvolumigen Versorgungsarterien:

Hier handelt es sich um Arterien mit einem Durchmesser von mehr als 0,5 mm. Wie elastische Schläuche verformen sie sich aufgrund der von innen wirkenden Kräfte (Druck der zirkulierenden Blutmenge), die zu einer Erweiterung oder einem Nachgeben führen. Von außen wirkende Kräfte (Muskelkontraktionen) führen ebenfalls zu Veränderungen.

Man muss also großvolumige Versorgungsarterien an einer Stelle wählen, wo weder die Elastizität der Arterienwand noch äußere oder innere Kräfte ins Spiel kommen.

Wie aber kann man sicherstellen, dass man die Resonanz aller Zellen wahrnimmt und nicht nur die eines Teils des Individuums?

c./ Notwendige Bedingungen, damit der Indikator der Resonanz dem Ziel entspricht:

Wenn sich die Arterie unter der Haut befindet, ohne dass Muskelmasse zwischen ihr selbst und der Haut vorhanden ist, und wenn sie auf einer nicht verformbaren Fläche aufliegt, wie das bei einem Knochen der Fall ist, dann wird der Einfluss äußerer Kräfte neutralisiert.
Um die Elastizität der Arterienwand zu neutralisieren, genügt es, so weit wie möglich vom Herzen entfernt zu arbeiten. Je näher man sich am Herzen befindet, desto elastischer ist die Arterienwand, und je weiter man sich vom Herzen entfernt, desto mehr nimmt diese Elastizität ab. Die Messungen können deshalb im Bereich der Handgelenke und der Fußknöchel durchgeführt werden.
Was die inneren Kräfte anbetrifft, so können sie nicht neutralisiert werden, ohne die Blutzirkulation zu unterbinden. Deshalb genügt es, ganz an der Grenze ihrer Wahrnehmbarkeit zu sein. Die inneren Kräfte erzeugen den arteriellen Puls, das Schlagen, mit dem das medizinische Personal bestens vertraut ist. Um den Indikator der Resonanz, d.h. die Erhöhung des arteriellen Pulses, wahrzunehmen, genügt es, den Daumen so auf die Arterie zu legen, dass man sich im Grenzbereich außerhalb des Resonanzphänomens befindet, um ein Schlagen wahrnehmen zu können, wenn das Resonanzphänomen eintritt.
Sind diese Bedingungen erfüllt, dann stehen an jedem Handgelenk drei Lokalisationen zur Verfügung, die diese Kriterien erfüllen, nämlich auf der kubitalen Arterie, der radialen Arterie und einer Verzweigung der radialen Arterie an der anatomischen Tabatière; an den Knöcheln gibt es die innere und die äußere malleolare Arterie und die Arteria dorsalis pedis. 

Im Bereich der Arterien breiten sich jedoch verschiedene Wellen aus. Deshalb ist es wichtig zu wissen, mittels welcher Welle das Resonanzphänomen untersucht werden soll, um sicher zu sein, dass man das Wesen in seiner Globalität untersucht.
Dafür ist es notwendig, einige Erkenntnisse aus der Physik und der Biophysik des Blutkreislaufs in Erinnerung zu rufen.

d./ Physik und Biophysik des Blutkreislaufs 

Um eine Erhöhung der Amplitude des Resonanzindikators, also der untersuchten Welle, wahrzunehmen, muss sich das Resonanzphänomen in der ersten positiven Steigung der Wellenlänge (aszendierender Teil der Periode, d.h. der Kurvenlänge der Oszillation) abspielen, damit die Addition der beiden aszendierenden Teile jeder Schwingungswelle (die der Stimulation und die des Indikators) größer ist als die positive Amplitude der Welle des Indikators ohne jegliches Resonanzphänomen.
Das Herz erzeugt durchschnittlich 60-80 Pulsschläge pro Minute, was in etwa einem arteriellen Pulsschlag pro Minute entspricht. Das Resonanzphänomen muss sich also in maximal ¼ Sekunde ereignen. Wenn man die Distanz, die die Lokalisation des Resonanzindikators von dem am weitesten vom Indikator entfernten Ort betrachtet, um sicher zu sein, die Resonanzphänomene wahrzunehmen, die irgendeinen Punkt des Individuums im Hinblick auf seine Globalität umfassen, dann kann man diese Entfernung mit 2 Metern ansetzen. Da man weiß, dass der Untersucher, der ja selbst ein lebendes Wesen ist, ebenfalls in Resonanz treten kann, muss man ihn in den experimentellen Vorgang einbeziehen. Die Entfernung, die man berücksichtigen muss, um das Ergebnis einer an einem beliebigen Punkt dieser neuen Globalität erzeugten Schwingungsresonanz wahrzunehmen, beträgt demnach 4 Meter. Diese 4 Meter müssen folglich in ¼ Sekunde durchlaufen werden können. Das macht es erforderlich, mit Wellen zu arbeiten, deren Ausbreitungsgeschwindigkeit bei mindestens 16 m pro Sekunde liegt. Unterhalb dieser Geschwindigkeit erhält man entweder Informationen, die sich nur auf einen Teil des untersuchten Individuums beziehen, oder Informationen, die nur dem Untersucher zuzuordnen sind.

Was zeigt uns die Biophysik des Blutkreislaufs im Hinblick auf die Geschwindigkeit der Wellen, die die Arterien durchlaufen? Bei jeder Systole, d.h. bei jeder Kontraktion, stößt das Herz die Blutmenge aus, die es in der Aorta enthält.
Dieses System erzeugt zweierlei Wellen:

  • Der nicht wellenförmige Durchfluss:

Es handelt sich dabei um die Blutmenge, die im Inneren der Arterie bewegt wird.
Wenn man diese Blutmenge als Eisenbahnwagon sieht und die Arterien als Eisenbahnschienen, dann schiebt das Herz bei jeder Systole, d.h. in jeder Sekunde, einen Wagen auf das Gleis. Die Ausbreitungsgeschwindigkeit dieser Welle liegt bei 40 cm pro Sekunde.
Auf diesem System beruht die Akupunktur.
Damit ist man weit von den 16 m/sec entfernt, die man braucht, um die Globalität eines Individuums zu untersuchen.

  •  Ausbreitungswellen /Longitudinalwellen:

Am Beispiel des Zuges kann man nachvoll¬ziehen, dass man den herannahenden Zug, schon lange bevor man ihn wirklich sieht, schon hören kann, wenn man das Ohr auf die Gleise legt. Warum ist das so? Der Grund ist darin zu suchen, dass sich eine Welle an den Schienen entlang ausgebreitet hat, die deutlich schneller ist als der Zug. Auf arterieller Ebene geschieht dasselbe. Im Vergleich mit dem Zug, der sich mit 40 cm/sec fortbewegt, gibt es auch in der Arterie Wellen, die sich schneller ausbreiten. Es handelt sich um sog. intravasculäre Wellen, die sich also innerhalb der Arterie befinden. Es sind Druckwellen, die Durchflusswellen bewirken. Das ist nichts anderes als der klassische medizinische Puls und seine Geschwindigkeit beträgt 4-10 m/sec. Darauf stützt sich die Aurikularmedizin. Aber auch dieser Puls eignet sich für unser Ziel, das ja darin besteht, die Globalität eines Individuums zu untersuchen.
Schließlich gibt es noch andere Ausbreitungswellen, sog. intraparietale Wellen, d.h. Wellen, die sich in der Arterienwand fortpflanzen. Davon gibt es zweierlei Arten: die Längswellen mit einer Geschwindigkeit von 50 m/sec und die azimutalen Wellen (Zylinderwellen) mit einer Geschwindigkeit von ca. 25 m/sec. Wir können bei unserer Arbeit auf diese Art Wellen zurückgreifen, da ihre Geschwindigkeit deutlich über 16 m/sec liegt. 
Die für die Wahrnehmung dieser Wellen notwendige Technik erfordert eine praktische Ausbildung, die in unserem Zentrum vorgenommen wird und die deshalb hier nicht dargestellt zu werden braucht.

3./ Untersuchungsmittel: Farbgelatine 

Wir haben gesehen, dass die Notwendigkeit, das Photon als Informationsvektor zu verwenden, uns ganz selbstverständlich dazu gebracht hat, Farbgelatine als Untersuchungsmittel zu verwenden.
Mehr als 12 Jahre lang haben André Secondy und ich alle Farbgelatine der Firma Kodak getestet. Aus mehr als 120 Gelatinefiltern, die das ganze sichtbare Farbspektrum abdecken, haben wir schließlich 37 Gelatinefilter isoliert, die bei Tausenden von Individuen, die wir untersucht haben, konstante Ergebnisse geliefert haben.
Wir haben diese farbigen Gelatineblättchen, die wie Diapositive in Rahmen eingepasst wurden, Filter genannt.
Diese Filter wurden unter verschiedenen Bedingungen getestet:

  • Sie wurden parallel auf das Ohr, unsere Messstelle, zubewegt;
  • Sie wurden senkrecht zur Oberfläche der Ohrmuschel vorbeibewegt, indem über die Ohrmuschel in alle Richtungen gestrichen wurde.

So konnten aufgrund des Resonanzphänomens, das sie erzeugten, mit den Filtern Reaktionsdistanzen nachgewiesen werden, wenn sie parallel auf das Ohr zubewegt wurden, und Punkte und Achsen (lineare Folge von Punkten), wenn sie senkrecht über das Ohr bewegt wurden.
Die Art und Weise, wie man die Filter parallel und senkrecht verwendet, wird in unserem Zentrum ebenfalls gelehrt.
Dazu ist eine strikt einzuhaltende Manipulation der Filter notwendig, um die Eigenschaften der Stimulation, die erzeugt werden soll, nicht zu verfälschen. Deshalb ist es auch nicht angezeigt, diesen Aspekt hier zu beschreiben.

C./ Entdeckung des Holoenergetischen Organigramms

Um keine arterielle Lokalisation zu bevorzugen, haben wir alle Farbgelatinefilter der Firma Kodak an den sechs arteriellen Lokalisationen der beiden Handgelenke getestet. Genauso haben wir die sechs arteriellen Lokalisationen an den Knöcheln untersucht. Da wir einerseits eine Übereinstimmung der Messergebnisse zwischen den beiden Körperteilen festgestellt haben und da es andererseits leichter ist, an den Handgelenken statt an den Knöcheln zu arbeiten…, haben wir auf die Knöchel zugunsten der Handgelenke verzichtet.
An jeder der sechs Lokalisationen haben wird dieselben Experimente durchgeführt: alle Filter wurde nacheinander parallel und senkreicht über die Ohrmuschel bewegt.
Wir haben herausgefunden, dass auf jeder Lokalisation, zwei Filter jeweils Reaktionen in der Parallelen und in der Senkrechten ergaben. Die anderen Filter lieferten keine Reaktion oder ergaben Reaktionen entweder in der Parallelen oder in der Senkrechten, aber nie beides in ein und derselben Untersuchungsphase. Bei diesen beiden Filtern, die sich zudem von einer Lokalisation zur anderen unterschieden, ergab der eine jeweils eine Reaktion in der Parallelen nahe dem Ohr, der andere jeweils eine Reaktion in der Parallelen auf der Höhe der Schulter, und jeder wiederum brachte in der Senkrechten zur Fläche der Ohrmuschel einzelne Punkte zum Vorschein.
Diese Filterpaare, die für jede Lokalisation spezifisch waren, materialisierten eine Dualität, die sich spontan zum Ausdruck brachte und deshalb die Identität einer Lokalisation kennzeichnete.
Abgesehen von diesen Filtern gab es weitere, die auch spontane Reaktionen zeigten, aber jeweils nur in der Senkrechten.
Zusammengefasst kann man sagen, dass wir auf vier dieser Lokalisationen zwei verschiedene Filter isolieren konnten, die jeder eine Achse zum Vorschein brachten, ein einzelner Filter, der zwei Achsen materialisierte, ebenso wie ein weiterer Filter, der vier Achsen materialisierte. Auf diese Weise hatten diese vier Lokalisationen, nämlich diejenigen an der Stelle der rechten und linken radialen Arterie, sowohl der radialen Gouttière (Speichenarterie) als auch der Tabatière (Handrücken an der Daumenwurzel), einen gemeinsamen Nenner, der durch die beiden letztgenannten Filter definiert wurde und so ein Ganzes darstellte gegenüber den beiden anderen Lokalisationen, nämlich der rechten und linken kubitalen Arterie.
Auf den Lokalisationen dieser letzten Arterien, und zwar auf jeder der beiden Lokalisationen, ergaben zwei verschiedene Filter jeweils eine Achse und ein anderer Filter brachte zwei Achsen zum Vorschein.
Indem man nacheinander diese Filter in ihren jeweiligen Lokalisationen zusammen nahm und sie wie vorher parallel und senkrecht zur Ohrmuschel bewegte, stellte man fest, dass sie senkrecht manchmal keinerlei Reaktion und manchmal einen Reaktionspunkt ergaben.
Dieser Unterschied hat uns aufhorchen lassen und wir haben einen Weg gesucht, um eine konstante Reaktion auf jeder der sechs Lokalisationen zu finden.
Wir haben dann festgestellt, dass man eine konstante Reaktion erhielt, wenn man einen weiteren Filter auf den Körper der untersuchten Person legte: die Filterpaare ergaben dann keine Reaktion mehr. Gleichzeitig haben wir überprüft, ob das Hinzufügen eines jeden untersuchten Filters, den wir auf den Körper legten, nicht die vorher erzielten Messergebnisse mit den anderen Filtern modifizierte.
Auf diese Weise haben wir andere Filter herausgefunden, die die spontanen Reaktionen modifiziert haben, die wir erzielt hatten oder die die Reaktionen mit den zusammen genommenen Filtern oder den Reaktionsdistanzen harmonisiert haben.
Wir haben ferner Filter bestimmen können, die, wenn man sie auf den Körper legte, die Messvariationen aufhoben und Konstanten schufen, was wiederum die Feststellung ermöglichte, dass alle Experimentatoren, gleich welche Art, dieselben reproduzierbaren Ergebnisse fanden.
Es versteht sich von selbst, dass es viel zu komplex ist, diese ganze Forschungsarbeit hier im Detail darzustellen. Man kann sie viel einfacher im Laufe einer Ausbildung selbst entdecken. Diese Ausbildung vereint die Theorie und die damit verbundene Praxis, um die Stichhaltigkeit des zuvor Gesagten zu überprüfen.
Bei der Analyse der bei den untersuchten Patienten vorhandenen Symptome und bei der gleichzeitig festgestellten Verbindung mit bestimmten Lokalisationen, auf denen wir die am stärksten gestörten Messergebnisse fanden, d.h. indem wir den untersuchten Messbereich und die beim jeweiligen Individuum vorgefundene Symptomatologie miteinander in Verbindung brachten, konnten wir für jeden Bereich feststellen, was er ausdrückte: Störungen im Mesoderm, im Entoderm, im Ektoderm, ebenso wie Störungen, die das Rationale, das Affektive und das Emotionale betrafen. Danach war es einfach, diese verschiedenen Bereiche mit den stabilen Phasen der Kosmologie und der Exobiologie, d.h. mit den stabilen Augenblicken, die im Laufe der Entstehung unseres Universums aufeinander gefolgt sind, in Verbindung zu bringen.
Nach der Zusammenfassung all dieser Ergebnisse und unter Berücksichtigung der neurobiologischen Erkenntnisse zur aktionsauslösenden Impulsübertragung, die der Indikator für die Existenz sind, haben wir ein Schema eines Funktionsmodells erarbeitet, ein Funktionsmodell für den epigenetischen Zustand, der für alle Menschen gleich ist und damit auch für ihre Zellen: das Holoenergetische Organigramm.
Dieses Organigramm ist 1985 vollendet worden. Zu diesem Zeitpunkt haben André Secondy und ich ein Copyright darauf angemeldet, was einzelne frühere Schüler nicht daran gehindert hat, es sich zu eigen zu machen, indem sie den Copyright-Hinweis getilgt haben, um es frei anzupassen, was es von seinem eigentlichen Ziel abbringt. 
Wenn Sie deshalb sicher gehen wollen, eine RESFO-Behandlung und nicht dessen Trugbild zu bekommen, dann zögern Sie nicht, sich die Kompetenz des Behandlers beim Zentrum ReCATVIDA, unter der folgenden Mail-Adresse: recat@recatvida.com oder telefonisch unter der 0034-93 464 48 01 bestätigen zu lassen.

D.- Die RESFO-Behandlung

Bei einer RESFO-Sitzung bestehen keinerlei Gegenanzeigen, d.h. dass sie für jedermann, unabhängig von der Symptomatik oder dem Alter, gefahrlos ist.

Während einer Behandlung durch Photonenstimulation nimmt der Patient keinerlei unangenehme Empfindung wahr, im Gegenteil, er entspannt sich in den meisten Fällen. Dieses Gefühl der Entspannung und des Wohlbefindens ist oft so ausgeprägt, dass der Patient diesen Zustand zu verlängern sucht, indem er auf der Behandlungsliege bleiben möchte, obwohl die Behandlung schon zu Ende ist.

Die Sitzung ist schmerzlos, wobei der Patient nur den sanften Daumenkontakt des Behandlers auf der Haut verspürt. Die verwendeten Stimuli sind farbige Gelatinefilter in Kautschukrahmen, die entweder auf die Kleidung des Patienten gelegt oder der Haut angenähert werden, ohne sie zu berühren.

Während der Behandlung wird ein präzises Behandlungsprotokoll abgearbeitet, um die Ursachen der Disharmonie zwischen dem physischen und dem metaphysischen Teil des untersuchten Patienten zu diagnostizieren, um anschließend die verloren gegangene Harmonie wieder herzustellen. Dazu werden jene Farbgelatinefilter, die die Ursache für einen pathologischen Funktionszustand anzeigen, durch Veränderungen des Resonanzphänomens einzeln ermittelt. Diese Veränderungen werden treten auf, wenn die Farbgelatinefilter im metaphysischen Körperumfeld des Patienten bewegt werden. Dieselben Gelatinefilter werden dann auf die Weise dazu verwendet, um die vorhandenen disharmonischen Bereiche zu stimulieren, damit sie die Rückkehr zu einem harmonischen und umfassenden Funktionszustand nicht behindern.

Der Behandler nimmt das Resonanzphänomen mit dem Daumen seiner linken Hand wahr, der auf eine bestimmte Art und Weise auf die Haut des Patienten gelegt wird. Das mag schwierig oder gar unmöglich erscheinen, aber es handelt sich um das gleiche Wahrnehmungsprinzip, das auch die „Nasen“ in der Parfümindustrie verwenden, die die Empfindlichkeit ihrer Geruchssensoren so weit entwickelt haben, dass sie Parfüms kreieren oder analysieren können. Dasselbe gilt für „Sommeliers“, die die Empfindlichkeit ihrer Geschmacks- und Geruchssensoren sowie ihr Auge so verfeinert haben, dass sie Weine analysieren und ihre Eigenschaften bestimmen können. Die Behandler in der RESFO lernen ihre Tastwahrnehmung zu entwickeln. Die Wahrnehmung dieser Resonanz kann ein jeder im Rahmen einer angeleiteten und kontrollierten Ausbildung erlernen.


Dr. Claude Piro – März 2013

 

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